Vor einem Monat habe ich mich gefragt, wie es denn weitergehen soll mit dem Engagement in den Sozialen Netzwerken. Zu einem wirklichen Entschluss bin ich ja nicht gekommen. Vor allem wohl auch darum nicht, weil immer wieder diese bekannte Mischung von technischem und inhaltlichem Interesse entsteht. All die verschiedenen Instanzen habe ich vor allem aus technischem Interesse aufgesetzt – der jeweilige Inhalt kam und kommt immer erst nachher.
Unterdessen gibt es zwei neue Netzwerke ausserhalb des #Fediverse – BlueSky und Threads (das letztere soll sich nach Plänen dann mit dem #Fediverse verbinden und zur Zeit von Europa aus offiziell noch nicht erreichbar. Da habe ich selbstverständlich keine eigenen Instanzen aufgesetzt – das ist derzeit ja so auch nicht wirklich möglich. Aber die Frage war, soll ich mir dort auch einen Account machen und mich umsehen, was man dort finden kann.
Ja, ich habe es gemacht und mich unterdessen umgesehen. Klar kommt es auch in diesen Netzwerken sehr drauf an, wem man folgt und welche Blase daraus entsteht. In beiden Netzwerken ist die Sicht auf eine „globale“ Timeline nicht wirklich möglich, man sieht nur von Algorithmen ausgewählte Beitrage (so nehme ich jetzt einmal an). Was da präsentiert wurde, ist für mich kaum Reklame dafür, mich dort wirklich zu beteiligen. Aber wahrscheinlich muss ich das noch etwas länger beobachten.

Ein kleines Bild wird hier linksbündig eingefügt und der Text umfliesst. Er hörte leise Schritte hinter sich. Das bedeutete nichts Gutes. Wer würde ihm schon folgen, spät in der Nacht und dazu noch in dieser engen Gasse mitten im übel beleumundeten Hafenviertel? Gerade jetzt, wo er das Ding seines Lebens gedreht hatte und mit der Beute verschwinden wollte! Hatte einer seiner zahllosen Kollegen dieselbe Idee gehabt, ihn beobachtet und abgewartet, um ihn nun um die Früchte seiner Arbeit zu erleichtern?